Do 23. Mai 2013, 21:36
Es gibt einige Aquarienbewohner, die als Futter Laub gebrauchen (können), wie z.B. Welse oder Garnelen.
Welche Laubarten kann man verwenden?Das Laub von vielen Laubbäumen eignet sich für die Aquaristik.
Bewährt haben sich Laub von folgenden Bäumen:
- Eiche
- Buche
- Ahorn
- Birke
- Apfelbaum
- Birnenbaum
- (Schwarz)Erle
- Esskastanie
- Hainbuche
- Haselnussbaum
- Kastanie
- Kirsche
- Marille
- Pappel
- Pflaume
- Ulme
- Weide
Ich empfehle niemals die frischen Blätter verwenden, da diese Chlorophyll (auch Blattgrün genannt) enthalten; immer erst trocknen.
Welches Laub eignet sich nicht?Das Laub von Gartensträuchern, Kulturpflanzen, Tannengewächsen bzw. Tannenbaumarten und vor allem von Zimmerpflanzen.
Viele der beliebten Zimmerpflanzen, wie Efeutute, Einblatt, Geigenfeige, Gummibaum etc. sind schwach bis stark giftig. Oftmals enthalten sie Oxalsäure, das vor allem die Schleimhäute angreift. Oxalsäure dürfte einigen aus den Beschreibungen von Problemen mit Garnelen in Verbindung mit Anubienarten im Becken bekannt sein. Anubien enthalten nämlich ebenfalls Oxalsäure.
Kastanienlaub zersetzt sich sehr schnell.
Wo bekommt man das Laub her und wie sammelt man es am Besten?Laub sollte man nicht gerade an stark befahrenen Strassen oder in Industriegebieten sammeln bzw. generell in Gebieten mit starker Umweltbelastung. Das beste Laub findet man natürlich im Wald.
Am Besten pflückt man das Laub direkt von den Bäumen.
Das Laub kann man auch einfach mit den kleinen Ästen ins Aquarium werfen. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Äste bereits abgestorben sind. Ansonsten fangen sie nach kurzer Zeit an zu gammeln.
Quelle: http://www.garnelenzimmer.de/index.php/laub